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Pflegefachkraft
Bezeichnung der Einrichtung
Spessartblick-Altenhilfe e.V.
Kleiner Fuggerweg 21
63857 Waldaschaff
Stellenbezeichnung / Stelleninhaberin
Stelleninhaberin:
Bezeichnung der Stelle: Pflegefachkraft
Arbeitsbereich: Pflegebereich
Ziele:
" Verbesserung oder Erhaltung der kognitiven Fähigkeiten unserer Bewohner
" Wiedergewinnung oder Erhaltung der Selbständigkeit und Selbstversorgungsfähigkeit
" Vermeidung unnötiger Psychopharmaka
" Minimierung der Gefährdung durch gewalttätige Bewohner
" Sicherung der Alltagskompetenz unserer Bewohner
" Abgrenzung unterschiedlicher gerontopsychiatrischer Krankheitsbilder
" körperliche und geistige Aktivierung
" Verringerung der Pflegebedürftigkeit
" Vermeidung von Hospitalisierung
" Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität
" Schaffung eines maximalen Schutzes für den Bewohner, ohne ihm unnötig viele Freiheiten zu beschneiden
" menschenwürdige Begleitung Sterbender / dem Kranken die Sicherheit geben, dass er bis zu seinem Tod ein wichtiger Teil der Gesellschaft ist
" Anpassung der Pflege an den jeweiligen Gesundheitszustand und die Bedürfnisse des Heimbewohners
" Entwicklung und Sicherung der Qualität / Beachtung der Qualitätspolitik und des Pflegeleitbildes der Pflegeeinrichtung
" aktive Förderung des guten Betriebsklimas
" wirtschaftlicher Umgang mit Betriebsmitteln
" Anleitung und Überprüfung von Pflegefachkräften, von Pflegehilfskräften, Schülern und Praktikanten
" Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen, sowie der im Qualitätsmanagementhandbuch dokumentierten internen Regelungen
fachliche Qualifikation:
" Qualifikation als Pflegefachkraft (z.B. staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in oder Krankenschwester/-pfleger, Kinderkrankenschwester/-pfleger)
" oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss
" Die Pflegekraft muss die Möglichkeiten medizinischer Diagnostik und die Auswirkung der Befunde auf die Pflege kennen. Etwa: Laboruntersuchungen, Elektroenzephalogramm (EEG), Kernspintomografie usw.
" besondere Fachkenntnisse zu den Krankheitsbildern
o Epilepsie
o Autismus
o Morbus Parkinson
o Apoplexie
o Demenz in Folge der Unterfunktion der Schilddrüse
o vaskuläre Demenz
o Erkrankungen aus dem schizophrenen Formkreis
o Demenz / Alzheimer Typ
o Depressionen (endogene Depressionen / Involutionsdepressionen / psychogene Depressionen / somatogene Depressionen )
o neurotische Störungen (etwa Angst- und Zwangshandlungen)
o Alkoholabhängigkeit / Korsakow-Syndrom
o Medikamentenabhängigkeit
o suizidales Risiko
o Aphasie
o Apathie
o apallisches Syndrom
o Multiple Sklerose (MS)
o Aggressionen / Gewalttätigkeit
o Essstörungen
o Verwahrlosung (Vermüllungssyndrom)
o Schmerzen körperlichen aber auch seelischen Ursprungs
o Schlafstörungen
o Realitätsverkennungen verschiedener Ausprägung
" Zusätzlich theoretische Kenntnisse und Praxiserfahrung zu folgenden Bereichen:
o "Mini-Mental-Status Test"
o Musiktherapie
o Tanztherapie
o Aromatherapie
o umfangreiche Kenntnisse über die Funktionsweise und Krankheiten des menschlichen Gehirns
o basale Stimulation©
o Nutzung von Snoezelen©-Räumen
o 10-Minuten-Aktivierung
o Milieutherapie
o Erinnerungspflege
o Validation©
o Realitätsorientierungstraining (ROT)
o Pflege nach z.B. "E. Böhm" (Pflegekonzept für gerontopsychiatrisch veränderte Menschen)
o Pflege und Aktivierung nach dem Bobath©konzept
o Kunsttherapie
o Gesprächstherapie nach Rogers
o biographiegestützte Betreuung
Kenntnisse über Psychopharmaka
Die Pflegekraft muss die Wirkungsweise und die Risiken folgender Medikamentengruppen genau abschätzen können:
" Anticholinergika
" Antidepressiva
" Neuroleptika
" Tranquilizer
" Medikamente zur Vorbeugung von phasischen und affektiven Krankheiten
weitere Fachkenntnisse:
" Ethische Probleme bei der Pflege und Betreuung alter Menschen
" Betreuungsrechtliche Sachverhalte
" Bewohner- und Patientenverfügungen
" Rechtsfragen im Umgang mit Alzheimer-Patienten
persönliche Grundfähigkeiten:
" besondere menschliche Ruhe und Besonnenheit im Umgang mit verwirrten und aggressiven Bewohnern
" Verhaltenssicherheit in psychiatrischen Notfällen
" Fähigkeit, fremdes Leid und eigenen Frust aushalten zu können. Insbesondere Einhaltung einer angemessenen Nähe zum psychisch Kranken bei gleichzeitiger Rollendistanz
" gute Beobachtungsgabe, um die gerontopsychiatrischen Krankheitsbilder klar voneinander abzugrenzen
" Kreativität
" Fähigkeit Verantwortung wahrzunehmen
" Initiative und Einsatzbereitschaft
" Teamfähigkeit
" Konfliktfähigkeit
" Organisationsfähigkeit
" Fähigkeit zur ständigen und umfassenden eigenen Fortbildung
" Fähigkeit und Interesse nachgeordneten Pflegekräften, Praktikanten und Schülern fachpraktisches Wissen zu vermitteln
" sicheres Auftreten und sprachliche Gewandtheit
" eigene Kritikfähigkeit und Selbstreflexion
" Einfühlungsvermögen
" Urteilsvermögen
" Verschwiegenheit und Vertrauenswürdigkeit